mein leben scheint derzeit dem leben von
frauk ziemlich ähnlich. gestern gabs sowohl bei
ihr als auch bei
mir ekel-content.
nun lese ich bei ihr eine
geschichte, die mich an eine begebenheit von vor zwei wochen erinnert:
seit jahren klopfe ich vor dem zuziehen der wohnungstür meine hosentasche ab, um sicherzustellen, dass ich meinen schlüssel auch dabei habe. bis jetzt hatte ich ihn dann auch immer drin, da ich meien schlüssel eigentlich immer in der hosentasche habe -was
leute jungs so in ihrer hosentasche haben ist noch ein anderes thema.
an dem sonntag wollte ich die wohnung verlassen, um eine kollegin an der uni zu treffen und anschließend noch zu wählen. ich trete also schwungvoll vor die tür, rutsche aus dem fußabstreifer aus -die antirutschunterlage von ikea ist schon lange verschwunden-, verliere das gleichgewicht, kralle mich an der wohnungstür fest, fange mich, ziehe die tür allerdings dabei zu und klopfe meine hosentasche ab...
...richtig, in der gewissheit, dass ich diese verrauchte eklige hose direkt in die wäsche schmeißen würde, hatte ich den schlüssel am
abend vorher mitten in der nacht früh morgens direkt auf die kommode gelegt...
immerhin hatte ich mein handy in der tasche. meine schlüsselfreundin war aber nicht zu erreichen. also mache ich mich zu fuß -der autoschlüssel war ja kuschelig mit dem wohnungsschlüssel vereint- auf den weg. erst zum wählen -den ausweis hatte ich sogar auch dabei- dann nach telefonischer ankündigung meiner verspätung per pedes in die arbeit. immerhin kam meine schlüsselfreundin -interessante mehrdeutigkeit übrigens- ein paar stunden später nach hause und ich konnte doch wieder in meine wohnung.
das wahlergebnis kennt ja jeder.